Allgemeine Geschäftsbedingungen

STADTRANDHUNDE –  Inhaber: Vanessa Emmerich

Stand: 01.05.2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge, Leistungen und Angebote zwischen der Hundeschule (nachfolgend „Trainer/in“) und dem Kunden (nachfolgend „Teilnehmer“ bzw. „Hundehalter“). Mit der Anmeldung zu einem Kurs, einem Einzeltraining, einem Seminar oder Workshop erkennt der Teilnehmer diese AGB an.

§ 2 Leistungsangebot

Die Hundeschule bietet folgende Leistungen an:

  • Gruppenkurse
  • Einzeltraining
  • Welpenkurse
  • Seminare
  • Workshops

Inhalte, Dauer und Umfang der jeweiligen Leistung ergeben sich aus der Kurs- bzw. Angebotsbeschreibung. Die Trainerin/der Trainer schuldet ein fachgerechtes Bemühen, jedoch keinen bestimmten Trainings- oder Ausbildungserfolg, da dieser maßgeblich vom Mitwirken des Hundehalters und den individuellen Voraussetzungen des Hundes abhängt.

§ 3 Anmeldung und Vertragsschluss

Die Anmeldung kann schriftlich, per E-Mail oder über ein bereitgestelltes Anmeldeformular erfolgen. Der Vertrag kommt mit der Bestätigung der Anmeldung durch die Hundeschule zustande. Mit der Anmeldung verpflichtet sich der Teilnehmer zur Zahlung der vereinbarten Vergütung.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

Es gelten die zum Zeitpunkt der Anmeldung gültigen Preise gemäß aktueller Preisliste.

  • Einzelstunden sind innerhalb von 14 Tagen nach der jeweiligen Stunde zu bezahlen.
  • Gruppenkurse, Welpenkurse, Seminare und Workshops sind im Voraus als Gesamtbetrag (Kursblock) zu entrichten. Die Zahlung ist innerhalb von 7 Tagen nach der ersten Kursstunde fällig.

Die Zahlung erfolgt nach Vereinbarung in bar oder per Überweisung. Bei Zahlungsverzug ist die Hundeschule berechtigt, weitere Leistungen bis zum vollständigen Zahlungseingang zurückzuhalten.

§ 5 Stornierung und Absage durch den Teilnehmer

Vereinbarte Termine können wie folgt storniert werden:

  • Einzelstunden: Eine Absage ist bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei möglich. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die volle Gebühr fällig.
  • Kurse, Welpenkurse, Seminare und Workshops: Ein Rücktritt ist bis 14 Tage vor Beginn kostenfrei möglich. Bei Rücktritt zwischen 13 und 8 Tagen vor Beginn werden 50 % der Gebühr fällig. Ab 7 Tagen vor Beginn sowie nach Kursbeginn wird die volle Gebühr fällig.

Maßgeblich ist der Zugang der Absage bei der Hundeschule. Versäumte einzelne Kurstermine innerhalb eines gebuchten Kursblocks können nicht erstattet oder nachgeholt werden, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

§ 6 Absage durch die Hundeschule

Muss die Hundeschule einen Termin absagen (z. B. wegen Krankheit, Witterung oder anderer wichtiger Gründe), wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin angeboten. Ist ein Ersatztermin nicht möglich oder für den Teilnehmer nicht zumutbar, wird die bereits gezahlte Vergütung für die ausgefallene Leistung anteilig erstattet. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.

§ 7 Teilnahmevoraussetzungen

Für die Teilnahme gelten folgende Voraussetzungen:

  • Der Hund muss über einen ausreichenden und nachweisbaren Impfschutz verfügen (insbesondere gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose und Tollwut). Ein Impfnachweis ist auf Verlangen vorzulegen.
  • Für jeden teilnehmenden Hund muss eine gültige Hundehaftpflichtversicherung bestehen. Diese ist auf Verlangen nachzuweisen.
  • Kranke oder ansteckungsverdächtige Hunde dürfen nicht am Gruppenunterricht teilnehmen. Eine vorherige Mitteilung an die Hundeschule ist erforderlich.
  • Der Hundehalter ist verpflichtet, gesundheitliche oder verhaltensbezogene Besonderheiten seines Hundes (z. B. Aggressionsverhalten) vor Trainingsbeginn mitzuteilen.
  • Minderjährige dürfen nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person teilnehmen, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.

§ 8 Pflichten des Teilnehmers

Der Hundehalter führt seinen Hund auf dem gesamten Trainingsgelände grundsätzlich an der Leine, sofern die Trainerin/der Trainer nichts anderes anweist. Den Anweisungen der Trainerin/des Trainers ist Folge zu leisten. Der Hundehalter beseitigt den Kot seines Hundes selbstständig und führt eigenes Trainingszubehör (z. B. Leine, Halsband/Geschirr, Leckerlis) mit.

§ 9 Haftung

Der Hundehalter haftet als Tierhalter im Sinne des § 833 BGB uneingeschränkt für sämtliche Schäden, die durch seinen Hund verursacht werden, gegenüber Dritten, anderen Hunden sowie der Hundeschule. Das Bestehen einer Hundehaftpflichtversicherung ist Voraussetzung für die Teilnahme (siehe § 7).

Die Teilnahme am Training erfolgt auf eigene Gefahr. Die Hundeschule haftet nicht für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden, die im Zusammenhang mit der Teilnahme entstehen, es sei denn, diese beruhen auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit der Hundeschule. Die Haftung für die Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit bleibt hiervon unberührt.

Der Hundehalter stellt die Hundeschule von Ansprüchen Dritter frei, die durch seinen Hund verursacht werden.

§ 10 Bild- und Tonaufnahmen

Sofern während des Trainings Foto- oder Videoaufnahmen erstellt werden sollen, die der Hundehalter zeigen, erfolgt eine Veröffentlichung (z. B. zu Werbezwecken auf Website oder Social Media) nur mit dessen vorheriger Einwilligung. Die Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

§ 11 Datenschutz

Die Hundeschule erhebt und verarbeitet personenbezogene Daten des Teilnehmers ausschließlich zur Vertragsabwicklung und im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen (DSGVO). Die Daten werden nicht ohne Einwilligung an Dritte weitergegeben.

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform.